Handlung und Hintergrund
Synopsis Musical MARIE ANTOINETTE
Geld, Macht, Schönheit: Marie Antoinette hatte alles.
Doch bedrohlich fallen die Schatten der französischen Revolution...
Paris 1775: Das Volk hungert in den Straßen und Gassen, während die Aristokratie in ausschweifenden
Gelagen ihre Dekadenz zur Schau stellt. Inmitten dieser geteilten Welt begegnen sich zwei Frauen, wie sie
gegensätzlicher nicht sein könnten: Marie Antoinette, Königin von Frankreich und Gemahlin Louis XVI.,
und Margrid Arnaud, ein Bettlermädchen von der Straße.
Die eine, in Lumpen gekleidet, geschunden und unterdrückt, vom Leben in die Knie gezwungen, kämpft
ums reine Überleben. Ihren Stolz und ihren Mut hat sie nie verloren und dennoch.
"Warum sie, warum nicht ich?"
Rauschhaft gibt sich die andere in größtem Pomp ihren luxuriösen Genüssen hin. Schuhe aus Schlangenhaut,
Diamanten im Haar und prachtvolle Geschmeide sind ihre Freude und ihr Sinn, womit sie nur ein einziges
Ziel verfolgt.
"Langweilen will ich mich nicht"
Hass und Unverständnis prägt das Verhältnis der beiden Frauen mit den gleichen Initialen und doch sorgen
die Ereignisse dafür, dass sich die Wege der Regentin und des Bettlermädchens immer wieder kreuzen. Gar
scheint es so, als hätten ihre Leben mehr gemein, als das Schicksal vorerst preisgeben will.
"Wenn"
Abseits der strahlenden Fassaden von Versailles beginnen sich die Stimmen gegen Marie Antoinette zu erheben,
noch ist es nur ein Flüstern, doch die ungeliebte Herrscherin hat nur Augen für den Luxus und die
Liebe. Eine Liebe, die nie von Erfolg gekrönt sein wird, denn sie ist die Königin und er Axel Fersen, ein
schwedischer Edelmann.
"Gefühl und Verstand"
Zuviel hat das unterdrückte französische Volk ertragen müssen, zu viele Menschen mussten ihr Leben lassen.
Mit Margrid an der Spitze zieht es nach Versailles, um sich der Knechtschaft der Obrigkeit zu entledigen.
Und über eines ist es sich hierbei sicher.
"Mörder sind wir nicht"
Die königliche Familie wird erst in den Tuilerienpalast überführt und später im Pariser Tempel eingekerkert.
Sämtliche Fluchtversuche missglücken und Marie Antoinette harrt ihrem Schicksal und dem der Ihrigen
entgegen. In dieser Situation lernen sich Margrid, eigentlich als Spitzel des Revolutionstribunals eingeschleust,
und die Königin besser kennen und nähern sich an.
"Manchmal hab ich Mitleid"
Ihre Vertrauten erleiden ein grausames Schicksal, ihr Sohn wird ihr genommen, ihr Mann ist tot und auch
über Marie Antoinette wird das Urteil gesprochen. Nur Margrid steht noch an der Seite der Königin. Aus
der Feindin ist eine Freundin geworden, der Hochmut hat sich in gegenseitigen Respekt und Verständnis gewandelt.
Und so besinnt sich Marie Antoinette im Angesicht des nahen Todes vor dem Revolutionstribunal
ihrer Familie.
"Erst im Leid bin ich ganz ich"
Unter den Jubelschreien des Volkes tritt die Königin ihren letzten Gang an, und stürzt zu Boden. Einzig
Margrid beugt sich hinab, um der einstigen Feindin aufzuhelfen. Doch es folgt, was unvermeidlich ist, das
Fallbeil der Geschichte senkt sich. Zurück bleiben Margrid und Fersen, die erkennen, dass Marie Antoinette
ihrem Schicksal stolz und tapfer entgegen getreten ist, und davon überzeugt sind, dass sie sich eines Tages
wiedersehen und frei sein werden, denn die Liebe ist stärker als der Tod.
"Jenseits aller Schmerzen"
„Marie Antoinette“
zu sehen bis 31. Mai 2009 in Bremen
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